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Ab ins Grüne - Tipps für einen schönen Rasen

 

Rasenpflege

Egal ob ein schöner Zierrasen zum Anschauen oder ein robuster Spielrasen, auf dem man mit Familie und Freunden Fußball spielen kann, warme Sommerabende auf einer Decke ausklingen lässt oder einfach nur barfuß darüber läuft – ein sattgrüner Rasen gehört zum eigenen Garten und zum Sommer. Wenn man einige Tipps beachtet, dann kann man den Sommer ganz entspannt im Garten auf seinem grünen Teppich genießen. 

Der ideale Rasenboden

Rasengräser fühlen sich wohl in durchlässiger, feinkrümeliger und leicht-saurer Erde - wenn Sie in Ihrem Garten einen lehmigen, durchlässigen Sandboden haben, der einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 hat, dann ist dies perfekt für eine Rasenneuanlage. Dieser hat eine gute Wasserspeicherung und ist gut durchlüftet. Ist dies nicht der Fall, muss der Boden verbessert werden, damit Staunässe und Moose nicht zu einem großen Problem werden.

Welchen Boden habe ich?

Sandboden zeichnet sich durch eine körnige Struktur aus, die beim Zusammendrücken zerkrümelt und sich auch nicht in Form bringen lässt. Lehmboden klebt nicht an der Hand, lässt sich formen und die geformte Erdehat eine glatte Oberfläche. Tonboden ist glatt und klebrig, leicht formbar und glänzt leicht. 

Der richtige Standorte

Da Rasengräser viel Licht benötigen, ist es ideal, wenn die Rasenfläche in der vollen Sonneneinstrahlung liegt. Hier können sie die Photosynthese in vollstem Ausmaß betreiben.

Wann sollte ich aussäen?

Idealer Zeitpunkt zum Ausbringen des Saatguts ist von Ende April bis September, wobei es abhängig ist von der Temperatur - die Gräser keimen ab einer Bodentemperatur von über 10°C.
 

Das richtige Saatgut

Rasendünger

Wer einen Rasen neu anlegen möchte, steht vor der Entscheidung: Rollrasen oder Saatgut. Ein Rollrasen hat den Vorteil, dass er komfortabler ist und man gleich einen grünen Teppich hat. Allerdings ist er kostenintensiver als Saatgut.Wer sich also für Saatgut entscheidet, muss bei der Wahl einige Faktoren beachten, die für einen gesunden und dichten Rasen eine wichtige Rolle spielen. Neben der richtigen Vorbereitung des Bodens und der richtigen Pflege spielt das Rasensaatgut eine essentielle Rolle. Dadurch verringert sich der spätere Pflegeaufwand enorm und mit der vorausgesetzten richtigen Pflege minimieren sich auch Probleme mit Unkraut und Moos. Zudem beeinflusst es die spätere Rasenoptik.

Worauf muss ich bei der Wahl der Rasensamen achten?

  • Verwenden Sie Qualitätssaatgut. Dieses keimt gleichmäßig, wächst dicht und ist robuster. Langsamer und dichter Wuchs ist ein Qualitätsmerkmal für gute Saatmischungen.
  • Beachten Sie die spätere Nutzung, Lage und gewünschte Optik des Rasens: Ist es ein Schattenrasen, ein Zierrasen oder soll er für Spiel und Sport genutzt werden?

Zierrasen: Rasen mit niedriger Trittfestigkeit und sehr dichtem Wuchs. Er besteht aus feinblättrigen Grasarten und ist nicht strapazierfähig.
Spielrasen: Strapazierfähiger Rasen mit hoher Trittfestigkeit und guter Regeneration, welcher oft beansprucht wird.
Sportrasen: Strapazierfähiger Rasen mit sehr hoher Trittfestigkeit und guter Regeneration, welcher häufig stark beansprucht wird.
Schattenrasen: Liegt die Rasenfläche im Schatten, benötigt man eine besondere Saatmischung, welche pflegeleicht und resistent gegen Krankheiten ist und Unkraut- und Moosbildung reduziert.

 

Den Boden und Saatgut aussäen

Vor dem Ausbringen der Rasensamen, entfernt man sämtliches Moos, Unkraut und Steine und gräbt den Boden um. Anschließend wird die Fläche geharkt. Nach einer Woche Ruhezeit ebnet man den Boden mit einer Rasenwalze ein. Wenn diese Schritte beendet sind, kann man den Rasen einsäen. Nun verteilt man die Samen gleichmäßig mit der Hand oder einem Streuwagen. Anschließend kommt erneut die Walze zum Einsatz. Eine leichte Schicht Rasenerde schützt die Saat davor, auszutrocknen oder weggeschwemmt zu werden.  Als dritten Schritt muss ausgiebig und gründlich bewässert werden  – die Fläche muss gleichmäßig und durchgehend feucht gehalten werden.. Nach einer Zeit von 3 Wochen kann der Rasen betreten werden.

 

Rasen richtig wässern

Der Rasen kann kleine Trockenzeiten überstehen, aber er gewöhnt sich an die Gießzeiten, weshalb man ihn nicht mit einer zu langen Trockenperiode und Unregelmäßigkeit strapazieren sollte. Tipp: sobald Grashalme nicht mehr von alleine sich aufrichten, muss dringend gewässert werden

  • Beste Zeit zum Bewässern: früh morgens oder spät abends, damit das Wasser nicht so schnell verdunstet
  • Ca. 15-20 l/m2 Wasser
  • Regelmäßige Gießzeiten einhalten
  • Urlaubsvertretung oder Bewässerungssysteme, wenn man längere Zeit nicht zuhause ist

Rasen mähen

Regelmäßiger Schnitt ist wichtig: Die Gräser verzweigen sich besser und es bildet sich eine dichte Grasnarbe. Mindestens einmal pro Woche sollte gemäht werden– dies ist allerdings allgemein abhängig davon, wie schnell die Gräser wachsen. Wenn die Gräser flach getreten oder zu lang sind, sollten man sie vor dem Mähen mit Harke aufrichten, damit die Gräser besser erfasst werden. Die Schnitthöhe sollte ca. 4-5 cm betragen - im Schatten kann man die Gräser ein wenig länger lassen.

Unkraut, Moos und Pilze

Moos und Unkraut fühlen sich im Rasen zwischen den Grashalmen wohl. Das ist ganz normal und kann bei kleinerem Vorkommen mit der Harke oder beim Vertikutieren entfernt werden. Anders verhält es sich bei großflächigem Auftreten von Moos, Pilzen oder Unkraut. Das kann schnell zu einem Problem für Ihren Rasen werden, da er nun weniger Platz für sich hat und nicht genügend Licht erhält, da er von Unkraut überwachsen wird. Als Gegenmaßnahme sollte der Rasen zunächst kurz gemäht werden. Nach einer kurzen Zeit, in der die Gräser ein wenig nachgewachsen sind, kann ein spezieller Rasendünger mit Moos- bzw. Unkrautvernichter eingesetzt werden. Wichtig: nur an Tagen ausbringen, an denen es nicht regnet und keinen Frost hat. Gönnen Sie Ihrem Rasen bis zu zwei Tagen Pause, bevor Sie ihn wieder betreten. Lücken im Rasen kann man mit dafür ausgelegten Produkten wie zum Beispiel dem COMPO SAAT Rasen Pad oder dem COMPO SAAT Nachsaat-Rasen wieder schließen. Vorbeugend sollten Sie den Rasen regelmäßig mähen, mindestens einmal pro Woche.

Rasenpflege

Damit Ihr Rasen lange schön und gesund bleibt, muss man ihn pflegen.
Rasenpflege kurz zusammengefasst:

  • Düngung
    Der Dünger versorgt die Gräser mit den notwendigen Nährstoffen und sollte deshalb auf die Bedürfnisse des Rasens angepasst werden. Wenn man Moos und Unkräuter im Rasen hat, benötigt man einen speziellen Rasendünger mit Moos- und Unkrautvernichter.
    Tipp: Langzeitdünger minimieren den Aufwand.

  • Richtiges Bewässern
    Regelmäßig den Rasen bewässern, kleine Trockenperioden werden verziehen. Im Urlaub sollte man für eine Urlaubsvertretung sorgen.
    Tipp: Bewässerungssysteme erleichtern die Arbeit und garantieren regelmäßige Wasserzufuhr.

  • Rasenschnitt:
    Regelmäßiger Rasenschnitt sorgt für einen gesunden Rasen mit minimiertem Rasenfilz. 
    Tipp: Mähroboter reduzieren den Aufwand stark.

  • Vertikutieren:
    Der Boden wird aufgelockert, die Gräser erhalten wieder genügend Luft, Wasser und Nährstoffe. Vor dem Vertikutieren wird der Rasen gemäht.
    Tipp: Schenken Sie Ihrem Rasen eine kleine Erholungskur mit einem Vertikutiert-Mix, der Rasenaussat, Rasendüngung und Bodenverbesserung vereint.

  • Richtiges Saatgut:
    Achten Sie bei der Wahl des Saatguts auf die Eigenschaften und Bedürfnisse der Rasenfläche (z.B.Schattenrasen, Sportrasen).
    Tipp: Qualitätssaatgut reduziert den Aufwand, da der Rasen robuster ist und langsamer, aber dichter wächst.

 

Vertikutieren

Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe senkrecht eingeritzt, lediglich ein paar Millimeter, um den Rasenfilz zu brechen. Zwei bis drei Wochen vor dem Vertikutieren empfiehlt es sich, zu düngen, um Moos- und Unkräuter zu beseitigen. Bevor man mit dem Vertikutieren beginnt, muss der Rasen gemäht werden. Der ideale Zeitpunkt zum Vertikutieren ist März-Mai bzw. September. Wichtig ist, dass die Bodentemperatur mindestens 10 °C beträgt. Beim Vertikutieren entfernt man Rasenfilz und Moos und lockert den Boden auf. Dadurch können die Gräser ausreichend Luft, Wasser und Nährstoffe erhalten. Wer sich nicht die Arbeit mit einem Vertikutier-Rechen machen möchte, der kann auf einen Elektro-Vertikutierer zurück greifen. Die Klingen sollten hierbei maximal 5 mm tief in den Boden reichen. 
Tipp: Geben Sie Ihrem Rasen eine Kur mit dem COMPO SAAT Vertikutier-Mix.